Bruno Labbadia schwärmt von Kölle PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ralle   
Mittwoch, den 29. März 2006 um 10:37 Uhr
Lieber Ralle,
ich gestehe, ich arbeite als gebürtiger Kölner (siehe meine mail Adresse) für die Presseabteilung des FC Bayern München. Anlässlich des Gastspieles der Titanen vom Rhein habe ich für das Bayern-Magazin mit dem ehemaligen FCB- und FC-Spieler Bruno Labbadia ein langes Interview gemacht. Die für Dich (und evtl. Deine site) interessanteste Passage habe ich Dir mal beigefügt.
Viel Spaß und beste Grüße
Armin
Was sind so die prägendsten Eindrücke aus Ihrer Zeit beim 1. FC Köln insgesamt?
Labbadia: Mittlerweile weiß, ich: Man muß wissen was man tut, wenn man sich mit diesem Verein einlässt. Das meine ich im Positiven wie Negativen. Der 1. FC Köln bewegt sich ständig im Extremen. Wenn es gut läuft, wie in meinem ersten Jahr, als ich sogar Kapitän war und wieder zur Nationalmannschaft stieß, ist es phantastisch. Diese Begeisterung in der ganzen Stadt ist einfach unglaublich. Wenn es allerdings schlecht läuft, wie in meiner zweiten Saison dort, als ich verletzt war und mir Borussia Dortmund ein Angebot machte, dann wird es zum Spießrutenlauf. Dennoch: Der 1. FC Köln ist ein absolut faszinierender Verein. Neben dem FC Bayern ist es der Klub, der mit dem größten Druck umzugehen hat.
Sie geraten beim Stichwort „Köln" richtig ins Schwärmen.
Labbadia: Die Stadt ist einfach toll! Warum, weiß ich eigentlich auch nicht so recht. Die Stadt lebt, sie pulsiert. Vielleicht ist es auch die Art der Menschen. Die hat mich damals begeistert. Ich fahre noch heute mehrmals im Jahr zum Einkaufen dorthin. Und auch das Stadion ist klasse. Demnächst bin ich endlich mal im RheinEnergie-Stadion. Was da entstanden ist, hätte ich nie für möglich gehalten. Ich bin ja ohnehin eher ein Freund dieser eckigen Stadien nach englischem Vorbild. Das hat so etwas käfighaftes.
 
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