Das Mottoplakat für Karneval 2010/2011 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Ralle   
Sonntag, den 27. Juni 2010 um 08:23 Uhr

Das Motto für die Session 2010/2011 wurde direkt nach Karneval vorgestellt und lautet "Köln hat was zu beaten". Die Meinungen dazu sind - wie berichtet - überwiegend negativ. Aber wie heißt es doch so schön im kölschen Grundgesetz Artikel 1: Et es wie et es. Im Rahmen der Interkarneval wurde jetzt das Mottoplakat präsentiert (siehe Bild). Zu diesem Thema gibt es auch noch weitere Informationen.

 

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Das neue Mottoplakat hat "viel zu beaten"


Köln, 25.6.2010, 12:00 Uhr > Professionell und in den Farben Weiß, Rot, Blau, Grün und Gelb präsentiert sich das neue Karnevalsplakat für die Session 2011. "Köln hat was zu beaten" ist der Fokus, typografrisch im Look & Feel der 70er Jahre in Anlehnung an das Motto. Zum ersten Mal seit Jahren wurde das Motiv nicht in einem Wettbewerb gefunden, sondern von der "Agentur zum goldenen Hirschen" entwickelt.
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Festkomitteepräsident Markus Ritterbach spricht richtigerweise von einer ;Mottomarke die zum Symbol für diese Session wird. Das neue Plakat wurde im Rahmen des Auftakttages der Interkarneval präsentiert. Köln-Tourismuschef Sommer sprach von einer überzeugenden Visualisierung des Themas Karneval, das auch das kölsche Lebensgefühl transportiere. Denn so Sommer die neue Strategie sei auch die Menschen nicht nur für eine Sitzung in die Stadt zu holen, sondern auch das Thema Karneval mit Übernachtungen zu verquicken. Damit könnten Übernachtungsgäste das gesamte Lebensgefühl Köln mit dem Thema Karneval erleben und so auch mehr Verständnis entwickeln. Als Kernzielgruppe sieht Sommer Touristen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Das Plakat zeigt aber nicht nur das Motto, sondern auch die wichtigsten visuellen Elemente der Kölner Karnevals erklärte Sigrid Krebs die Sprecherin des Festkomitees. Oben thronen die Insignien der jecken Macht des Kölner Dreigestirns, dazu mehrere dicke Trommeln (Trumm), die die Musikstadt Köln repräsentieren, die auch über die Stadtgrenzen hinaus den Takt angeben. Die Plakate gibt es in einer breiten Farbrange. Dabei spielte bei der Farbwahl aber nicht nur eine Rolle, dass es rote und blaue Funken gebe, sondern hier wurden auch die Farben des Festkomitees verwandt. Und die sind nicht zufällig gewählt. Das Rot und Weiß steht für Mutter Colonia, das Gelb für die Kirche und die Verwurzelung des Karnevals im Kirchenjahr. Das grün repräsentiert das kurfürstliche Köln. Nur das Blau hat man aus optischen Gründen hinzugefügt. Denn die anderen Farben zeigt auch der Kopfschmuck des Kölner Prinzen.

Das man solche Ideen und Hintergründe nicht mit einem ergebnisoffenen Wettbwerb abbilden kann versteht sich von selbst. Daher scheint die Professionalsierung sinnvoll, vor allem weil sie auch nach Jahren Standardanforderungen für ein Plakat, wie Fernwirkung oder sei es nur die Angabe der Jahreszahl berücksichtigt. Rund um die Mottomarke wird es nun auch noch andere Merchandising Produkte geben, die alle Originale sein werden, so das Festkomittee. Das Plakat kann einzeln, aber auch im Bundle erworben werden.

 
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